Ein Buch von Eliot Weinberger

Wer gerade vorhat zu sterben oder gerade sterben muss, aus welchem Grund auch immer, dem sei das Buch hier empfohlen.

Es erleichtert und beschleunigt diese Aktivität ungemein!

Haben Sie das Buch ganz gelesen, dann wird ein Todeswunsch perfekt.

Dieses Buch über Herrn Trump und seine Anhänger und seinem Klüngel, in Prosaform, in Schnipsel Form, ist eine Reihung menschlicher Degradierung und Dekadenz wie es gerade in den USA am deutlichsten hervorkommt – in Form einer Gestalt, die als Trump erscheint und als sogar als solcher wirkt.

Es folgt ein erfrischender Auszug
(Beim Rest vergeht einem das Lachen):
Seite 202: “Die Franzosen veröffentlichen listigerweise ein Video, in dem Ivanka gestenreich versucht, sich an einem Gespräch zwischen Emmanuel Macron, Justin Trudeau, Theresa May und einer grimassierenden Christine Lagarde zu beteiligen. Es wird berichtet, dass ein »Freundschaftsbaum«, den Macron Monate zuvor Trump geschenkt hat und den beiden in einer Zeremonie auf dem Rasen des Weißen Hauses als Symbol der Bande zwischen Frankreich und den USA gepflanzt haben, gleich danach eingegangen ist. “
Ich denke mal, selbst A. Hitler hat nicht so viel mündlichen braunkack abgeliefert, wie in dieser Aufreihung vieler Schnipsel.
(Dafür war ER und seine Leute besser als Trump im Vernichten von Gegnern und Landsleuten).
Wir werden sehen, denn dieses orange Etwas, der beliebteste Präsident den es jemals gab (Eigenaussage), will ja immer der Erste und Beste sein.

 

Frage:

Was grenzt an Wahnsinn?

Kanada und Mexiko.

Das Buch Neulich in Amerika kann man in jedem Buchladen zu bestellen.

 

PS: Es könnte auch sein, das obiger Wunsch sich umkehrt und daraus ein neuer berufener Massenmörder generiert wird.

In beiden Fällen rate ich daher vom Lesen des Buches doch noch ab. Nehmen Sie es als eine neue Form der Prosa, die ein Zeitgeschehen dokumentiert, dass in ein paar Jahren schon vergessen sein wird.

Massenmorde in USA: (Es weit über 250 Massenschießereien im Jahr 2018 in den ersten 200 Tagen in den USA.)

Definition von Massenmord in diesem Buch und auch unter folgendem Link:

„Die Anzahl der Schießereien mit vier oder mehr Todesopfern und/oder Verletzten seit Jahresbeginn in den USA.

In den Achtzigerjahren legten Beamte des US-amerikanischen FBI eine Definition von Massenmord fest. Dieser zufolge sei ein Massenmörder eine Person, die – sich selbst nicht eingerechnetvier oder mehr Menschen auf einmal töte, und das meist am selben Ort. Diese Deutung wird heute meist herangezogen, um Massenschießereien zu definieren, denn obwohl sich Gewaltverbrechen dieser Art in den USA stark häufen, gibt es bis heute keine gesonderte Definition dafür.“

DerStandard

 

2015: 355 Massenschießereien in 336 Tagen

Der alltägliche Wahnsinn: Es vergeht praktisch kein Tag mehr, an dem nicht irgendwo in den USA eine Massenschießerei verübt wird – je nach Statistik. Über die Ursachen ist wenig bekannt. Aus politischen Gründen.
Handelsblatt.