Das künstlerische in der Sprache Schopenhauers am Beispiel seiner Ausdrücke zu Literaten:

Anhang. 1854: Neue Auflage der Schriften „lieber den Willen in der Natur” und „Das Sehn und die Farben”.

Die Angriffe richten sich nur gegen die Philosophieprofessoren im allgemeinen.

Die nachgelassenen Werke bringen nichts Neues.
Eine Blütenlese der Schimpfwörter gegen die Literaten.

Allmessentliche Bücherfabrikanten,

Schreiber,

Schreibgesindel,

Lohnsudler,

diese Tröpfe,

stumpfe Tölpel,

Esel,

Druckschreiber,

Stiefelwichser,

Lumpenhunde,

Sudler,

Gauner,

Winkelsudler,

Hundsfotte,

so ein schmierender Lump,

litterarische Handwerksburschen,

litterarische Schurken,

Buchhändlerhausknechte,

Hunds-fotte,

Zeitungsschreiber,

Buchhändlerlöhnlinge,

sauberes Pack,

Brod-Skribenten,

Schusterjungen,

Federvieh,

Skribler,

lumpigste Lumpen,

gemeine Naturen,

Halbvieh,

Pack-Pack-Pack mit seinen tierischen Mäulern,

Dreckfeger,

infame Litteraten,

Pachydermata,

erzgemeine Judenjungen,

Schaafsköpfe,

Huronen und Karaiben,

sohaale (fade) Theetischlitteraten,

langbärtige Gezwerge,

feile Deutsche Tintenklexer,

Lohnschreiber,

sprachverhunzende Litteraten,

Herr Skriblerus,

Herr Schmieracius,

impotente Langbärte,

erbärmliche, lumpige Knicker und unvernünftiges Vieh,

Buchstabenzähler,

Herr Dickohr und Comp.,

Silben- und Buchstabenknicker,

tintenklexende Lohnbuben,

Queerköpfe, litterarisches

Gesindel, Gelichter,

unwissendes Litteratenpack,

Schiefköpfe usw.